Jugendrotkreuz inklusiv


Das Projekt „Jugendrotkreuz inklusiv“ hat zum Ziel, Inklusion (z. B. von jungen Menschen mit Behinderungen) als eine Handlungsmaxime in der Organisationsentwicklung umzusetzen. Im Ergebnis wird angestrebt sowohl Strukturen als auch Maßnahmen im Jugendrotkreuz zu entwickeln, die einen auf beständige Verbesserung ausgerichteten Prozess der Inklusion dauerhaft ermöglichen. Die zu entwickelnden Grundsätze zur nachhaltigen Sicherung von Inklusion im Jugendrotkreuz haben das Ziel, langfristig eine inklusive Kultur, barrierefreie Strukturen, barrierefreie Informationen sowie inklusives Handeln sicherzustellen. Die erarbeiteten und erprobten Instrumente, Methoden und Konzepte werden dokumentiert und unseren Gliederungen zur Verfügung gestellt.Ende 2016 wurde im Rahmen eines eintägigen Workshops einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe „Thinktank JRK“ zum Thema „Wo stehen wir im JRK?“ offenkundig, dass deutlicher Handlungsbedarf sowohl im Bereich Öffnung des JRK für neue Zielgruppen wie auch zu anderen wichtigen Themen wie beispielweise Kommunikation im Verband besteht. In den letzten Jahren ist das Problem, ehrenamtliche Menschen zur Mitarbeit und Teilnahme an den Angeboten des JRK zu motivieren, immer sichtbarer geworden. Daher hat die ehrenamtliche Landesleitung zusammen mit der Geschäftsstelle in Hannover einen umfassenden Verbandsentwicklungsprozess angestoßen. Im Rahmen dieser Verbandsentwicklung wollen wir von Beginn an das Projekt „Jugendrotkreuz inklusiv“ als ein Querschnittsthema einbauen.

Zielgruppe(n)
Ehrenamtliche Multiplikatior-inn-en
Hauptamtliche Mitarbeitende
Jugendleiter-innen
Jungen Menschen mit Behinderungen
Jungen Menschen ohne Behinderungen
Projektlaufzeit
01.11.2017 - 30.09.2018
Region
Niedersachsen / landesweit